Krakau und Warschau stehen in
Konkurrenz, wenn es um das Nachtleben aber auch um die Kunstszene geht. Krakau hat sich aber bereits sehr etabliert.
Der erste Weg ging entlang der
Weichsel zum Mocak, das Museum für zeitgenössische Kunst in Krakau.
Das Mocak findet man auf dem
Gelände der bekannten Fabrik von Oskar Schindler. Es zeigt Krakauer Künstler und Künstlerinnen aus den vergangenen 20 Jahren. Es gibt alle drei Jahre Wechselausstellungen, die
in Wechselbeziehung zueinander stehen aber die Autonomie jedes Künstlers
bewahrt. In der ersten Ausstellung "Artists from Krakow - The Generation 1980-1990" war jeder Künstler mit seinen Werken für mich extrem spannend und sehr inspirierend. Das fand ich so fantastisch. Vor allem Malereien und Fotografien beeindruckten mich maßlos. Meine Favoriten sind Dawid Czycz, Viola Glowacka, Ewa Juszkiewicz, Irena Kalicka, Kamil Kukla , Tomasz Prymon, Lukasz Stoklosa, Michal Stonawski und Jakub Julian Ziolkowski. Der Kunstkatalog zur Ausstellung musste gleich gekauft werden. Sie haben alle Themen und Stimmungen präzise auf den Punkt gebracht, welche bewegend sind.
Im zweiten Teil der Ausstellung konnte man Videos, Skulpturen und
Objekte von internationalen Künstern und Künstlerinnen sehen, welche
mich thematisch und seitens der Umsetzung sehr mitgerissen, teilweise
auch etwas schockiert oder gegruselt haben. Unter anderem waren Arbeiten
von Ai Weiwei, Kristof Kintera und Tony Oursler zu sehen. So ein
bewegendes Kunsthaus hatte ich lange nicht vor Augen. Es ist einen
Besuch in Krakau sehr wert!
https://en.mocak.pl/
https://en.mocak.pl/
Text Stop war am nächsten Tag die Galerie des internationalen kulturellen Zentrums direkt am riesigen historischen Markt in Krakau. Die Ausstellungsräume waren etwas unübersichtlich. Letztendlich gab es drei geniale Ausstellungen zu sehen, welche man ohne Hinweise nicht wahrgenommen hätte. Die erste Ausstellung Tempus Fugit zeigt verschiedene Drucke zum Thema Vergänglichkeit und die Endlichkeit durch den Tod, welches die Menschen schon immer fasziniert und beschäftigt hat.
Anschließend ging es in die Ausstellung Ukraine. Waiting for a Hero. Es sind Malereien in der Technik der alten Meister zu sehen, mit heutigen Motiven, welche kraftvoll, stark emotional das Thema der Freiheit und die politischen Unruhen in der Ukraine aufgreifen. Dazu werden sich der Motive von Legenden, biblische Themen und Nahkampfszenen bedient. Sie wirken lyrisch und dramatisch. Es war sehr sehenswert.
Die dritte Ausstellung Maidan zeigte eine Fotografie-Ausstellung vom Fotografen Jakub Szymczuk, welcher 2014 in den schwersten Unruhen der Ukraine dabei war und dramatische Bilder auf den Straßen aufgenommen hat. Es war sehr ergreifend.
http://mck.krakow.pl/en
Anschließend ging es in die Ausstellung Ukraine. Waiting for a Hero. Es sind Malereien in der Technik der alten Meister zu sehen, mit heutigen Motiven, welche kraftvoll, stark emotional das Thema der Freiheit und die politischen Unruhen in der Ukraine aufgreifen. Dazu werden sich der Motive von Legenden, biblische Themen und Nahkampfszenen bedient. Sie wirken lyrisch und dramatisch. Es war sehr sehenswert.
Die dritte Ausstellung Maidan zeigte eine Fotografie-Ausstellung vom Fotografen Jakub Szymczuk, welcher 2014 in den schwersten Unruhen der Ukraine dabei war und dramatische Bilder auf den Straßen aufgenommen hat. Es war sehr ergreifend.
http://mck.krakow.pl/en
Weitere Ausstellungen waren u. a. im Feliks Jasienski Szolayski Haus zu sehen mit der Ausstellung Long Live Art - From Japan to Europe. Dieser Kunstsammler, Kunstkritiker und Pianist lebte bis 1929. Dort ist seine große Sammlung berühmter Künstlern zu sehen. Ein Besuch ist es Wert.
Gleich nebenan findet man das riesige Kunstgebäude Bunkier Sztuki, Galerie für zeitgenössische Kunst. Es wurde immer wieder in Gesprächen als zweite Anlaufstelle für Kunstausstellungen genannt. Leider war ich so schnell wie möglich wieder draußen. Für Besucher, die des Polnischen nicht mächtig sind, war der Sinn nicht wirklich klar. Massen an Texten hingen an den Wänden, dass ich es irgendwann aufgab weiterzulesen.







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