Der verregnete Sonntag in Leipzig war perfektes Museumswetter. Und so trieb es mich und sehr viele andere Besucher in das Museum der bildenden Künste zu Klee. Es ist eine große Ausstellung mit vielen für mich unbekannten Exponaten, welche für Klee in seinen Schaffensjahren als sehr bedeutend und unverkäuflich oder zunehmend bedeutungsvoll in seiner Entwicklung wurde. Vor vielen Bildern mit Farbkompositionen aus Aquarellfarben und feine Tuschelinien mit der Feder blieb ich gern länger stehen.
Die Ausstellungsräume sind sehr dunkel gehalten, wirken dadurch stimmungsvoll, jedes einzelne Bild von Klee ist perfekt ausgeleuchtet und aus dem dunklen Raum ein farbiger, heller Spot. Das fand ich sehr gut in Szene gesetzt. Dass man nach 5 Minuten immer wieder in einer Traube von Menschen stand, welche an einer Führung teilnahmen und man wenig Ruhe hatte, war nur manchmal etwas anstrengend.
Im Museum der bildenden Künste Leipzig kann man noch bis 25. Mai 2015 mehr als 130 Arbeiten von ihm ansehen.

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